Wertungsprocedere und Finalteilnahme

Alle Regeln und Berechnungsformeln zum Wertungsprocedere der Qualifikationsprüfungen und der Finalteilnahme finden Sie nachfolgend als Download. Als Beispiel für die Gesamtberechnung haben wir die Ergebnisse des Spring-Cups 2013/2014 der schweren Klasse eingefügt.
Bei Fragen hilft die Geschäftsstelle.

Statuten und Regeln

Oberste Kriterien aller FAB Regeln

Ein „Nichtberufsmäßiger Reiter“ gleich Amateur, zeichnet sich dadurch aus, dass er in keiner Weise einem Profi Konkurrenz auf dessen Berufsgebiet macht.

Ein Amateur unterscheidet sich vom Profi weder durch Zeit, noch Geld, noch durch Talent.

1. Die Amateurstatuten als "nicht berufsmäßiger Reiter" müssen erfüllt sein:

I. Kein Einkommen durch Bereiten und/oder

II. Kein Einkommen durch Reitunterricht erteilen und/oder

III. Kein Betreiben von Pferdehandel.

Ein „Nichtberufsmäßiger“ Teilnehmer kann pro Turnierjahr (01.10. bis 30.09.) von ihm gerittene Pferde wie folgt einsetzen:

1. Ein Teilnehmer darf beliebig viele auf sich bzw. seine Familie (Eltern, Großeltern und Geschwister) als ‚Eigentümer’ gem. § 14 Abs. 1 LPO eingetragene Pferde reiten. Pro Turnierjahr darf der Teilnehmer drei von ihm auf Turnieren in Prüfungen gem. LPO vorgestellte Pferde tauschen.

2. Reitet ein Teilnehmer Pferde, die sich nicht in seinem oder dem Eigentum seiner Familie befinden, darf er pro Turnierjahr nicht mehr als drei Pferde auf Turnieren in Prüfungen gem. LPO vorstellen.


3. Nach Überschreitung der unter 1. und/oder 2. aufgeführten Anzahl von Pferden ist der Teilnehmer nicht mehr berechtigt, an FAB-Prüfungen teilzunehmen. Er muss zur Wiedererlangung des Status ‚Nichtberufsmäßiger’ Teilnehmer, die Einhaltung dieser Vorschriften unter 1. und/oder 2. wenigstens über zwei diesem Turnierjahr vorangegangene Turnierjahre einhalten. Danach kann er wieder an FAB-Prüfungen teilnehmen.


IV. Es sind nur solche Pferde für FAB-Prüfungen startberechtigt, die entsprechend LPO §14 Abs. 1 als ‚Besitz/Eigentum’ auf den Reiter oder seine Familie eingetragen sind. Reitet der Teilnehmer als ‚Besitzer’ ein Pferd eines Mäzens [Erläuterung: Der Reiter besitzt in dem Fall das Pferd und hat es nicht zum Eigentum], muss das Pferd auf den Mäzen als ‚Eigentümer’ eingetragen sein und eine gültige ‚Eigentümer-/Besitzer­erklärung' bei der Geschäftsstelle des FAB zum Nennungsschluss vorliegen. Zumindest muss der verbindliche Antrag auf Eintragung bis zum Nennungsschluss bei der FN eingegangen sein und in Kopie der Geschäftsstelle vorliegen ("Eigentümer-/Besitzererklärung" bei der Geschäftsstelle erhältlich.)

2. Auszubildende

Auszubildende des 1. und 2. Ausbildungsjahrs und höchstens LK3, gelten ebenfalls als „Nichtberufsmäßige Turnierteilnehmer“, sofern sie die Bedingungen I.-IV. erfüllen.

3. Status-Wechsel

Der Wechsel vom berufsmäßigen zum "nicht berufsmäßigen Reiter" ist analog §62 1,1 LPO nach entsprechender Verjährung unter Einhaltung der allgemeinen Bedingungen möglich. Der Amateur-Status muss wenigstens seit zwei dem Turnierjahr vorangegangenen Kalenderjahren eingehalten worden sein.

4. Einkommen

Als Einkommen ist jedes Entgelt zu verstehen, dass als Gegenleistung für die Tätigkeit unter I. und II. erzielt wird. Hierunter fallen auch Sachbezüge. Dabei ist es unerheblich, wer Empfänger des Entgeltes ist. Dies kann also auch an einen Dritten gezahlt werden. Ausschlaggebend ist, dass es für die Leistung (Beritt, Unterricht) entrichtet wird. Wird das Entgelt an einen Dritten und nicht direkt an den Bereiter oder Unterrichtenden geleistet, so handelt es sich um eine Einkommensverwendung des Bereiters / Unterrichtenden und nicht um eine Einkommenserzielung durch den Dritten.

5. Entgelt für Beritt

Erhält ein berufsmäßiger Reiter für den Beritt eines Pferdes ein Entgelt, und lässt dieser einen Dritten reiten, ohne hierfür ein Entgelt an diesen zu leisten, so ist der Dritte als ,,Nicht berufsmäßiger Reiter" anzusehen.

6. Sonstige Zuwendungen

Nicht als Einkommen anzusehen sind Trinkgeld und sonstige unbenannte Zuwendungen (Geschenke), die gelegentlich und nicht als Gegenleistung für Beritt/Unterricht an den Reiter gegeben werden.

7. Aufwandsentschädigungen

Zum Einkommen zählen ferner nicht Aufwandsentschädigungen, die ein Teilnehmer im Rahmen einer gemeinnützigen Tätigkeit im eigenen Verein von dem eigenen Verein erhält, soweit die Aufwandsentschädigung im Einzelfall einen Betrag von € 13,00 pro Stunde nicht übersteigt.

8. Änderungsmitteilung

Jeder Reiter ist verpflichtet, sofern er oder sein Pferd die o. g. Teilnahmebedingungen nicht mehr erfüllt, dies dem Veranstalter mitzuteilen und seinen Start zurückzuziehen. Der Veranstalter ist berechtigt, Reiter und/oder Pferde zu disqualifizieren, sofern er davon erfährt, dass die Bedingungen nicht eingehalten werden. Vorab ist dem betroffenen Reiter die Möglichkeit zur Stellungnahme zu geben. Ist der Reiter trotzdem noch berechtigt, im Finale mitzureiten, so muss er dem Veranstalter den Zeitpunkt benennen, seitdem er nicht mehr berechtigt ist, an Qualifikationen teilzunehmen.

9. Punktevergabe in der FAB Qualifikation

FAB Mitglieder erhalten unabhängig von einer prüfungsbezogenen Bewertung nach LPO FAB Punkte, die in die Bewertung zum Ersten Großen FAB Amateur-Cup einfließen. Grundsätzlich kann nur derjenige FAB Punkte erhalten, der

a. FAB Mitglied ist (Status Amtateur) und
b. in der Prüfung platziert wurde.

Der in der Platzierung 1. erhält 35 Punkte, der 2. 32 Punkte, der 3. 30 Punkte und so wird in 2er-Schritten weiter gerechnet.
Es gibt Reiter, die platziert, aber kein FAB Mitglied sind. In diesem Fall wird bepunktet, als wäre dieser Teilnehmer nicht platziert worden.

Platzierung / FAB Punkte
1.: 35
2.: 32
3.: 30
4.: 28
... ...

Lehrgänge

Lehrgänge in Dressur und Springen finden jeweils zur Saisonvorbereitung im Frühjahr statt. Wir informieren frühzeitig über die Planungen.

FAB Cup-Sieger 2017

S-Dressur : Verena Oberscheidt
M-Dressur Seriensieger (ohne Finale): Martina Born-Denker
L-Dressur (Seriensieger (ohne Finale): Eva Stephan

Pilotprojekt Dressur S**: Verena Schalke
S-Springen Championat: Madeleine Pahl
M-Springen: Karolin Exner
L-Springen: Alica Kurzer

FAB Cup-Sieger 2016

S-Dressur : Championat: Alina Erdtmann
M-Dressur : Carolin Piontek (Austragung 01.05.2017)
L-Dressur : Sandra Weigel
S-Springen Championat: Vera von der Heydt
M-Springen: Nicola Schmitz
L-Springen: Inka Bohlen

FAB Cup-Sieger 2015

S-Dressur : Championat: Julia Siebel
M-Dressur : Sina Döller
L-Dressur : Katharina Schmiing
S-Springen Championat: Stefanie Reining
M-Springen: Chiara Borcherding
L-Springen: Ralf Hermanns

Download Center

Formulare z.B. zur Amateurstatus-Erklärung oder zum Trainerwechsel gibt es im Download Center.